Sonntag, 27. Januar 2013
Freitag, 25. Januar 2013
Montag, 21. Januar 2013
Ich stöbere in letzter Zeit des Öfteren durch die vielen
Blogs auf der Seite ‚blog-connect.com‘. Auf selbiger bin ich auf eine
interessante Kolumne einer talentierten Bloggerin gestossen, mit dem Titel: „Beschleunigt Suchen das Finden?“. Die aufgeworfenen Fragen sind spannend und in ihrem
Kontext philosophisch. Die Grundsatzfrage dieses Beitrags ist schliesslich:
Wieso versucht man durch eine stetige Suche, den Verlauf seines
Schicksals zu beschleunigen?
Freitag, 18. Januar 2013
SchicksalsGeschichte

Hallo ihr Lieben
Ich habe meinen anderen Blog (SchicksalsGeschichte) etwas aufgemotzt. Auf jenem werde ich immer wieder Häppchen (Kapitel für Kapitel) meiner Geschichten online stellen. Die meisten dieser Geschichten sind erst am Anfang, wenn der Blog aber ein paar Leser findet, gebe ich mir Mühe, wöchentlich ein weiteres Kapitel zu schreiben.
Nun wünsche ich euch einen tollen Start in ein einzigartiges Wochenende! :)
Euer Adi
Donnerstag, 17. Januar 2013
Für mich ist es bald so weit. Andere haben ihre Schicksalstage bereits hinter sich. Einige sind mittendrin. Lasst uns für sie kurz innehalten... ... ... (reicht schon).
Es sind wichtige Tage. Ein immenser Druck lastet auf uns. Es steht so viel auf dem Spiel. Ein Scheitern hätte unvorstellbare Folgen.
Meine lieben Kammeraden und Kammeradinnen. Meine lieben Mitstreiter. Meine lieben Genossen. Schärfen wir unsere Gehirnzellen, spitzen wir unsere Zungen, bereiten wir unsere Stifte vor... für die Stunden der Entscheidung. Die schicksalshaften Momente unserer Geschichte. Semesterprüfungen. Alles oder nichts. Erfolg oder Versagen.
Ja, nein, natürlich. Ich übertreibe. Masslos. Verliere mich in einer eigentlich ungerechten Dramaturgie der Priviligierten. Man hat natürlich viel mehr zu gewinnen als zu verlieren (auch wenn das einigen nicht immer bewusst ist) und auch wenn man mal verlieren sollte, gibt uns das Leben (das Studium im Übrigen auch) Chancen, diese Fehler zu korrigieren. Nun sei aber doch noch gesagt, dass das Studentenleben nicht immer gar so einfach ist, wie man sich das vielleicht vorstellt, einzureden versucht oder rückblickend beurteilt. Trotzdem möchte ich nicht tauschen. Mit nichts und niemandem... und ich will euch auch sagen warum:
Ich sitze zurzeit jeden Tag mit Gleichgesinnten- jungen, wissbegierigen Frauen und Männern- in diesem Lesesaal und sauge diese edelmütige, von selbstdisziplin durchtränkte Stimmung auf. All das Niveau, welches viele der Studenten jeweils am Wochenende in ihren Ausschweifungen genervt zu verlassen scheint, findet in diesen Räumlichkeiten reumütig zu ihnen zurück, wenn es sieht, wie fleissig sich die zukünftigen Führungspersonen unseres Landes für ihre kommenden Positionen vorbereiten. Man motiviert durch seine stille Aufopferung (absolut selbstlos, versteht sich) die anderen Studenten. Man bringt sich ein, in diese allgemeine Verwirklichung so vieler Lebensträume und versucht, anhand von Wissen, ein Teil unserer bewegenden Welt zu werden.
Selbst die "Fleischbeschauung" hat gewisses Niveau. Es gleicht zwar nicht unbedingt (immer) einer Partnerbörse, trotzdem wird jede und jeder genaustens wahrgenommen, durchleuchtet und analysiert. Vorsichtig und unauffällig, versteht sich, aus den Augenwinkeln oder zwischen den Büchern hindurch. Alles andere würde dem intellektuellen Kontext nicht gerecht. Für jemanden wie mich, der sich der Baustelle zu entreissen versucht, ist dies eine erfrischende Offenbahrung, denn auch wenn die Gedanken wahrscheinlich oft nicht unbedingt niveauvoll, manchmal vielleicht sogar bitterböse oder nicht jugendfei sind, bleiben sie (zumindest in diesem Rahmen) unausgesprochen. Und (um niveauvoll zu blieben) hier möchte ich ein 'how i met your mother'- Zitat verwenden. "Nicht alles, was gesagt werden muss, muss auch gehört werden." ... In diesem Sinne- nicht alles, was gedacht wird, darf/muss/sollte mitgeteilt werden. Um dieser Philosophie gerecht zu werden, schliesse ich diesen Eintrag. ;)
Auf ein ander Mal!
Montag, 14. Januar 2013
Die Pein des Lernens
Da sitze ich, wie zurzeit jeden Tag, an einem Tisch im
Lesesaal unserer Zentralbibliothek. Vor mir die Bücher aufgeschlagen.
Respektive neben mir. Sie mussten Platz machen für meinen Laptop. Jetzt will
ich schreiben. Später werde ich lernen.
Es ist still im Saal. Alle lernen sie, die Studenten, fleissig
wie Bienen. Sie machen kaum Geräusche. Anstelle des Summens hört man ab und zu ein
Klicken eines Taschenrechners, das umblättern eines Buches oder das Knattern
von verstaubten Hirnzellen. Die meisten sind nicht motiviert, aber von einer
subtilen Versagensangst getrieben. Andere sind motiviert und haben deshalb noch
mehr dieser subtilen Angst, da man ihnen wegnehmen würde, was sie anscheinend
gerne tun, wenn sie die Prüfungen nicht schaffen. Dies sind dann auch jene, die
beinahe mit dem Stuhl verwachsen, da sie in der Gefahr, eine Minute Lernzeit zu
verpassen, im Grundsatz auf Pausen verzichten. Sie sind am Morgen schon da, wenn
ich komme und bleiben am Abend, wenn ich gehe. Sie sitzen am selben Platz, auf demselben
Stuhl in derselben Position wie ich sie am Abend „zurückgelassen“ habe…
beeindruckend. Oft bin ich mir nicht sicher, ob „es“ überhaupt lebt…
Die vielen Gesichter dieser armen Studenten im Raum sind von
Sorgenfalten gezeichnet. Kaum sieht man sie noch, die unbeschwerte glatte Haut
der Jugend. Viele scheinen erwachsen zu werden und einige sind es schon längst
geworden, in diesem „Saal des Wissens“, gepeinigt auf dem Weg zu einer aussichtsreichen
Zukunft. Blicken sich zwei bekannte Gesichter an, runzeln sie ihre Stirn oft
sogar noch heftiger, in einer Art Wettkampf und jeder will ihn erringen, den
Sieg um den hoffnungsloseren Gesichtsausdruck im Kampf mit dem unendlich
wirkenden Prüfungsstoff.
Meine Leidensgenossen und ich hingegen lächeln uns an. Es
ist ein Lachen der Resignation, vielleicht der Hilflosigkeit, doch auch der
gegenseitigen Anteilnahme, der Aufmunterung und zudem sind wir fest
entschlossen, unsere jugendlichen Gesichtszüge nicht aufgrund von so lapidaren
Dingen wie einer Semesterprüfung preiszugeben... dann lieber für Beziehungsprobleme und/oder verlorene Fussball- oder Volleyballspiele...
Tiefes Schnaufen. Vor mir, neben mir, hinter mir. Ein Mal
aus Erleichterung (neben mir), zwei Mal aus Verzweiflung (vor und hinter mir).
Neben mir wird zusammengepackt. Vor und hinter mir nochmals zurückgeblättert.
EIN LAUTER KNALL DURCHQUERT DEN RAUM
Alle drehen sich um. Suchen die Ursache. Verwirrung
herrscht. Sie tauschen Blicke aus. Wie ein verwirrter Haufen Erdmännchen
durchforsten sie den Raum, neugierig und leicht genervt ob der unliebsamen
Unterbrechung.
Sie sind erwacht und haben ihre Welt der Wirtschaft und
Chemie, der Psychologie und der Medizin verlassen. Na ja, die Meisten… Unsere
Marathon- Lerner lassen sich nicht beeindrucken. Knallhart richten sie ihren
Blick auf ihre Unterlagen und hämmern sich ihren Stoff rein.
Als Rudeltier mache ich natürlich mit bei dieser allgemeinen
Verwirrung und suche die Ursache. Was? Wo? Warum?
Von hinten stupst mir jemand sanft auf die Schulter. Ich
drehe mich um. Eine junge Frau verweist mich auf einen Gegenstand, der nahe an
einem meiner Stuhlbeine lag.
Ein Stift fiel zu Boden! MEIN Stift fiel zu Boden!
Nun gut, der Knall war nicht wirklich laut. Aber er erzielte die gleiche Wirkung wie der Wecker jeden Morgen. Man wird unsanft aus seinen (Alp-)Träumen
gerissen. Zurück in die Realität. Dafür braucht es nichts ohrenbetäubendes, nur
etwas unliebsames. Nichts lautes, nur einen unpassenden Moment. Blöder Wecker.
Blöder Stift.
Ein kurzer Blick in die Runde verrät mir, dass es sich nicht
mehr lohnt, dies zu verheimlichen. Die meisten lachen. Lächeln mich an. Etwas mitleidig. Manche erheitert. Einige teilnahmslos. Kurze Zeit später nimmt die
Zeit wieder ihren gewohnten Lauf. Alle blicken sie auf ihre Bücher und
verkriechen sich in ihre sorgenvollen Mienen, so wie es sein muss.
Ich sollte jetzt auch wieder lernen. Doch schreiben ist anstrengend.
Ich mach mal ne Pause. Ich werde später lernen. Morgen oder so.
Montag, 2. Juli 2012
Liebesbrief
Ich kenne dich nun wirklich schon lange. Mein ganzes Leben,
sozusagen. Ich kenne dich in- und auswendig… und trotzdem, du schaffst es, mich
immer wieder zu beeindrucken.
Du bist so unglaublich warmherzig, liebevoll und freundlich…
und du bist atemberaubend schön. Wobei ich
ehrlich sagen muss, dass ich nicht allzu objektiv sein kann. Zu tief hast du dich in mein Herz eingeschlichen,
dich dort eingenistet.
Wenn ich bei dir sein kann, wenn ich dich sehe, ist es
Vertrauen, Wohlbefinden, Glückseligkeit… ist es das Gefühl, Zuhause zu sein.
Nicht räumlich, nicht physisch, sondern seelisch, emotional.
Deine Konturen sind sanft, wo du einladend sein willst, sie sind
hart, wo du uns bestimmt warnen möchtest.
Deine sanfte Landschaft, deine harten, bestimmten Felsen.
Dein wunderschöner See, deine beeindruckenden Berge, deine unvergleichliche Art
die Sonnenstrahlen zu perfekten Schatten zu formen. Mein geliebtes Zuhause,
meine allerliebste aller Städte, mein Ort des Glückes.
Bei Sonnenschein bist du so unglaublich freundlich,
friedfertig und aufmunternd. Du bist ein Paradies inmitten einer hektischen
Welt. Mögen die da draussen sich mit Wirtschaftskrisen und anderen Problemen
auseinandersetzen, wir leben hier, bei dir, mit dir, in einer Welt voller
Glauben an die Menschlichkeit, an die Gerechtigkeit und an den Frieden. Du bist
ein Hort der Güte und Glückseligkeit.
Stehen wir am Ufer unseres Sees, von der allgemeinen Hektik
geprägt, reicht es oft schon, einmal tief durchzuatmen und deine Schönheit auf
uns wirken zu lassen...
Bei Nebel bist du zauberhaft mystisch und geheimnisvoll.
Ruhig und bedächtig. Du verhüllst deine Schönheit, ziehst dich zurück, ruhst
dich aus. Das Gefühl der Heimat bleibt. Ich fühle mich immer noch sicher, bei
dir, mit dir.
Du lädst uns ein in eine fantastische Welt, die es zu
entdecken gilt. All die Mythen und Sagen aus vergangenen Zeiten sind wieder präsent, die Drachen
auf dem Pilatus, die Hexen und Magier.
Die starken Berge erzählen mir, dass du mich beschützt, das viele ruhige Wasser sagt mir, du ladest mich ein, deine Wälder und Wiesen zeigen mir, dass
du mich trösten wirst, sollte es mir schlecht gehen und dein strömender Fluss versichert mir, dass
du für jeden Spass zu haben bist.
Mein geliebtes Zuhause, meine allerliebste aller Städte, mein Ort des Glückes.
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