…es hat sie bisher zu selten gegeben in diesem Winter; diese
kalten, unfreundlichen, dunklen Tage. Diese Tage, wo man zuhause bleiben möchte,
wo gute Bücher oder gute Filme in einer warmen Decke so viel inniger wirken und
einem die Ungemütlichkeit ausserhalb der eigenen vier Wände nullkommaplötzlich
vergessen lässt. Sie sind für viele so wertvoll für das eigene Wohlbefinden-
für mich sind sie es. Man lebt den Tag, allein oder mit auserwählten Personen, isoliert
von Stress und Lärm, von Druck und Erwartungen. Man meldet sich ab. Man
schottet sich ab. Man ladet seine Batterien auf. Ich habe mich trotzdem ein
paar wenige Minuten mit meiner Kamera in die Kälte gewagt. Jetzt bin ich zuhause... und lade meine Batterien auf.
Einige Impressionen:
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Luzern |
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Luzern
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Luzern |
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Einer meiner beiden Kater |
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Mein anderer Kater |
Luzern ist so oft überflutet von Touristen, dass es nur an
diesen wenigen, unfreundlichen Wintertagen möglich ist, die Stadt unter
Einheimischen zu geniessen. Einzig ein paar ganz wenige asiatische Gäste fallen durch ihr fleissiges Fotografieren auf, ansonsten ist man allein.
Versteht mich nicht falsch. Ich liebe die Touristenströme im
Sommer- sie bringen eine spezielle Art von Leben in diese schöne Stadt. Sie
strahlen diese Freude aus, die Menschen ausstrahlen, die in den Ferien weilen.
Irgendwo, wo sie zuvor noch nie waren und wo es ihnen gefällt. Doch ab und zu muss ich wieder spüren, dass es mein Zuhause ist. Unsere Stadt.
Ich kann Dich verstehen...
AntwortenLöschenIch arbeite in einer Großstadt und bin auch gern dort, aber ich freue mich, wenn ich abends in mein beschauliches Örtchen nach Hause komme...
Die Fotos sind sehr schön, am Besten gefällt mir das dritte.
Einen schönen, ruhige Abend wünsche ich Dir noch,
Nadine
Danke dir. Luzern ist zwar keine Großstadt, aber wenn im Sommer teilweise doppelt so viele Touristen hier sind wie die Stadt Einwohner hat, kommt es einem beinahe so vor :).
AntwortenLöschenAuch dir einen schönen Abend und morgen einen guten Start in die Woche!
Adi